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29. Oktober 2009 / Koalitionsvertrag wenig aussagekräftig /
Die Politik muss konkrete Verbesserungen für Business Angels schaffen
Wenig Konkretes, aber die Hoffnung wird nicht abgewürgt: diesen Schluss zieht Business Angels Netzwerk Deutschland
e.V. (BAND) für die Zukunft des privaten Beteiligungskapitalmarktes aus dem Koalitionsvertrag. Immerhin werden die
Business Angels ausdrücklich erwähnt, so Roland Kirchhof vom BAND-Vorstand. Genaues lasse sich aus dem Satz „Wir
werden das Umfeld für die Tätigkeiten
von Business Angels in Deutschland verbessern“ freilich nicht entnehmen.
Nach Auffassung von BAND wäre
Handlungsbedarf angesagt, wenn Deutschland als innovative Volkswirtschaft auch in Zukunft eine Rolle spielen wolle.
Erst vor einem Monat hat die EU-Kommission der vom Bundesgesetzgeber verabschiedeten steuerlichen Regelung des
§ 20 Wagniskapitalbeteiligungsgesetzes die beihilferechtliche Zustimmung nur unter der Auflage von Gesetzesnachbesserungen erteilt. Damit hänge die darin vorgesehene steuerliche Erleichterung bei Veräußerungsgewinnen von maximal 14.210 Euro nach wie
vor in der Luft. (BAND berichtete: BrANDneues Ausgabe 5/2009)
Weil die Umsetzung der Auflagen der Kommission
mit erheblicher Bürokratie für die Business Angels verbunden wäre, könnte diese Nachbesserung für BAND allenfalls
vorübergehend als Lösung akzeptiert werden.
Positiv sieht BAND die Ankündigung eines High-Tech- Gründer-Fonds II,
da in der Frühphase junge Technologieunternehmen oft nur durch öffentliche Fonds und Business Angels, meist in
Kombination, eine Chance hätten. Die bloße Aufhebung der zeitlichen Beschränkung der Sanierungsklausel (31.12.2009),
wie sie der Koalitionsvertrag ankündigt, sei hingegen völlig unzureichend. Wichtig wäre die weitgehende Aufhebung
der Verlustabzugsbeschränkungen beim Anteilskauf von jungen Unternehmen, weil diese oft noch keinen oder nur
geringen Gewinn gemacht haben und so die Chance einer Finanzierung erheblich verbessert werde. Ob die für die
Zukunft angekündigte Neustrukturierung der Verlustverrechnung auch diesen Punkt betreffe, sei unklar. Gleiches
gelte für Verrechnungen von Veräußerungsverlusten durch Business Angels mit Erträgen bei anderen Einkunftsarten.
Nach Meinung von BAND muss die Bundesregierung daher bald konkrete Vorstellungen entwickeln, wie die Finanzierung
von Start-ups durch Business Angels gefördert werden kann, da Deutschland hier weit hinter anderen Europäischen
Ländern, insbesondere Großbritannien hinterherhinke.
Ähnlich wie dort sollte direkt bei der Investition in ein Unternehmen ein Steuerabzug gewährt werden, weil dies den
Investitionsanreiz erhöhe und auch die Investitionshöhe positiv beeinflusse. Ein weiterer Vorschlag betrifft das
sog. „roll-over“: Veräußerungsgewinne werden insoweit nicht besteuert, wenn sie innerhalb einer bestimmten Frist
erneut in junge Unternehmen investiert werden.
Quelle: BrANDneues 6/2009: Stellungsnahme von BAND zum Koalitionsvertrag
www.business-angels.de
07.10.2009 / Junge Life Science Unternehmen interessierten mehr als 30 Investoren
NBank auf BIOTECHNICA
Auf große Resonanz bei Unternehmen wie Investoren ist die Bio@venture Conference 2009 auf der BIOTECHNICA gestoßen.
Dieses positive Fazit zog heute die NBank für die Organisatoren der Veranstaltung. Zwölf Unternehmen der
Life Science Branche präsentierten mehr als 30 Investoren aus ganz Deutschland ihre Geschäftsidee.
Die Investoren reichten von Business Angels über Banken bis zu Beteiligungsfirmen, die auf die Finanzierung
von Life Science-Geschäften ausgerichtet sind. „Life Science ist eine hochspezialisierte Branche. Darum freut
es uns umso mehr, in dieser für Norddeutschland einmaligen Anzahl und Vielfalt Investoren für die Bio@venture
gewonnen zu haben“, zeigte sich Dr. Sabine Johannsen, Mitglied des Vorstandes der NBank, hochzufrieden von der
Veranstaltung. An dieses Engagement wird die NBank anknüpfen und unterzeichnete auf der BIOTECHNICA eine
Kooperation mit dem High-Tech Gründerfonds.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.nbank.de/Presse/Presseinformationen/2009_07_10_Biotechnica.php
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Am 10. Oktober 2007 hat der VC Club Hannover e.V. im Rahmen der Biotechnica 2007 eine
Vortragsreihe
„Corporate Finance für Biotech-Unternehmen“ veranstaltet.
Am „Gateway to Biotechnology“
dem Infostand für Fachbesucher in Halle 9 hat der VC Club mit fünf Mitgliedern Fachvorträge zu aktuellen
Themen gehalten. Vor wechselndem Publikum haben die Referenten am Nachmittag zur aktuellen Steuerreform, dem Vertragsrecht
in Beteiligungsgeschäft, der Situation für Kapitalsuchende Biotech Unternehmen und zum Börsenlisting in den USA
gesprochen. Ein Vortrag hat sich mit dem neuen Angebot der NBank: NCapital - Eigenkapital für den Mittelstand
beschäftigt.
Die Kurzreferate kamen beim Publikum sehr gut an und haben eine Ergänzung zum messeeigenen
Seminarprogramm dargestellt. Für die Möglichkeit zu diesem Nachmittagsprogramm danken wir noch einmal
der Deutschen Messe AG.
Diese Vorträge gilt es auf der nächsten Biotechnica vom 7. – 9. Oktober 2008 zu wiederholen und auszuweiten.
www.biotechnica.de
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